Fürth - BLV Marktlaufleute und Schausteller

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Fürth

Nordbayern

BLV Bezirksstelle Fürth

Die Bezirksstelle im Internet: www.blv-bezirksstelle-fuerth.de

1. Vorstand

Eduard Wentzl
Gründlacherstrasse 220
90765 Fürth
Mobil: (+49) 163 - 4 00 13 33

2. Vorstand

Günther Perz

1. Kassier

Karlheinz Grauberger

2. Kassier

Stefan Wentzl

Schriftführer

Willi Koch
Bundesvorsitzender des BSM

Chronik

1902 bis 1912

Am 23. September 1902 wurde in Fürth i. Bay. unter dem Namen "Mess- und Marktfieranten Verein Fürth" der erste organisierte Zusammenschluss ambulanter (reisender) Fürther Selbständiger bestehend aus Markthändlern und Schaustellern gegründet. Gründungsvorsitzender war Herr Andreas Gugel, Kassier war Herr Johann Hofmann und als Schriftführer fungierte Herr Karl Schrodl. Die Fahnenweihe erfolgte anlässlich des 10-jährigen Vereinsjubiläums im Jahre 1912. Der Wahlspruch unserer Vereinsfahne lautete und lautet noch heute: "Frei im Handel - Ehrlich im Wandel ".

1912 bis 1946

Für die Zeit zwischen den Jahren 1912 bis 1946 liegen keine gesicherten Unterlagen für die Aktivitäten innerhalb des Vereins vor Die Kriegswirren forderten auch hier ihren Tribut.

1946 bis 1949

Am 21. Dezember 1945 - also gleich nach dem zweiten Weltkrieg - wurde der Verein durch fünf aufgestellte Organisatoren unter den Namen "Verein Selbständiger reisender Schausteller und Handelsleute, Sitz Fürth" wieder ins Leben gerufen. Die fünf Organisatoren waren: Franz Voll, Heinrich Porschet, Georg Dörfer, Josef Reis und August Kisskalt. Den Hauptanteil zum Gelingen trugen jedoch die ersten drei Organisatoren, Voll, Porschet und Reis. Die erste Wahlversammlung fand am 7. Januar 1946 im Lokal "Drei Rosen" bei Herrn Hans Dörfer, Nürnberger Str. 80 in Fürth statt. Zum I. Vorsitzenden wurde Herr Franz Voll gewählt. Herr Georg Dörfer wurde zum Kassier und Herr Hans Eichler zum Schriftführer benannt. Als I. Beisitzer fungierte Herr Georg Fritz und zum 2. Beisitzer wurde Herr Hans Grauberger bestimmt.
Ziel des Vereins war es, eine gesunde Berufsorganisation aufzubauen, die einerseits zum Nutzen der Mitglieder sei und andererseits dem Wohle des Volkes Deutschland dienen möge.
Die Nachkriegsjahre waren eine sehr schwere Zeit für unser Gewerbe. Aber man glaubte an die Zukunft. Der Krieg war vorbei und es konnte nur noch aufwärts gehen. Viele und mannigfaltige Probleme galt es zu lösen. Immer wieder tauchten neue Schwierigkeiten auf. Improvisationstalente waren damals sehr gefragt. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass auf Antrag mehrerer Kollegen der Fachgruppe I alle 14 Tage eine Versammlung abgehalten wurde. Der damalige Stadtrat Burkhardt war sehr aktiv und engagierte sich sehr stark für die Belange des ambulanten Gewerbes.
Damit sich die Dramatik innerhalb unseres Berufsstandes zu der Zeit erkennen lässt, sei hier an die Abhaltung der Fürther Kirchweih des Jahres 1948 erinnert. Zwar wurde die Fürther Kirchweih vom Stadtrat genehmigt, jedoch war der Ort der Veranstaltung noch nicht entschieden. Die Vertreter des "Ambulanten Gewerbes" der Schausteller, Außenstelle Fürth (wie sich unser Verband fortan nannte) beschlossen damals infolge der eingeschränkten Platzverhältnisse innerhalb des Stadtgebietes der Stadt Fürth ein Schreiben an die Stadt Fürth zu richten. Dann macht die Außenstelle Fürth des BLV der Stadt den Vorschlag, falls es innerhalb der Stadt keine Möglichkeit gibt, die Fürther Kirchweih abzuhalten, alternativ auf das Gelände im Lindenhain auszuweichen. Die Fürther Kirchweih sollte auf jeden Fall stattfinden.
In der Generalversammlung vom 25 Januar 1949 wurde Herr Michael Rossmann zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt.

1950 - 1951

In der damaligen neu gewählten Vorstandschaft befand sich nicht ein Vertreter der Fachgruppe I Schausteller. Im selben Jahr wurde die Abhaltung eines Ostermarktes in der Further Innenstadt beschlossen.

 

Im selben Jahr wurden auch die Monatsversammlungen im Vereinslokal "Gaulstall" in der Blumenstraße eingeführt. In diesen Monatsversammlungen ging es heiß her. Unter den Kollegen herrschte nicht immer Friede. Freude. Eierkuchen. Es wurde mitunter in den Versammlungen regelrecht gestritten. Dies steigerte sich und gipfelte gar im Verbands-Ausschluss einiger Kollegen. Im selben Jahr fand am 18. November eine Interessentenversammlung für die Beschicker des Fürther Weihnachtsmarktes im Vereinslokal Gaulstall in der Blumenstraße statt. Der I. Vorsitzende Rossmann ersuchte die Beschicker eindringlichst. einen Weihnachtsmarkt aufzuziehen, wie er einer Großstadt würdig sei.Neben dem Weihnachtsmarkt gehört der Christbaumverkauf ebenfalls zu den Aufgabenbereich der Ortsstelle Fürth. Deshalb hatten die Christbaumhändler ihre eigene Versammlung. Neben den Monatsversammlungen, den Vorstandssitzungen und den Interessenversammlungen richtete die Verbandsstelle Fürth immer wieder gesellige Kappenabende aus.
Zu den Verbandstagen wurden in den 50er Jahren aus Kostengründen immer nur ein Vertreter entsendet.

1950 - 1951

Bereits 1950 ist man in Fürth der Meinung, dass wieder eine nordbayerische Bezirksstelle mit einem Leiter geschaffen werden muss. Zur Generalversammlung am 16. Januar 1951 war bereits der neue Bezirksstellenleiter Kollege Braun aus Nürnberg anwesend.Im Verlauf des Jahres 1951 taucht immer wieder die Frage auf, wer die Turnusplätze in Fürth belegen darf. Der damalige 1. Vorstand Kollege Roßmann stellt ganz klar fest, dass es seit 1945 keine reinen Spezialistenplätze mehr gibt. Jeder Fürther Händler durfte den Turnusplatz beziehen, aber nur mit 2 Meter Verkaufsfront.

1952

Am 27. Dezember 1952 fand im Geismannsaal die 50-jährige Gründungsfeier im kleineren Rahmen statt. Das zukünftige Vereinslokal ist das "Rote Ross" in der Waaggasse bei Kollege. Mitglied und Gastwirt Riedel. Wie man den Aufzeichnungen entnehmen kann ein wahrhaft gemütliches Lokal. Kollege Werner Riedel wird 42 Jahre lang bis 1994 unser Vereinswirt sein 1953 stiftet die Bezirksstelle Fürth dem Patenverein Bayreuth ein Fahnenband zur Fahnenweihe und übernimmt somit die Patenschaft. Im weiteren Verlauf seiner Geschichte wird die Bezirksstelle Fürth nochmals Patenverein werden. 1994 übernimmt die Bezirksstelle Fürth die Patenschaft der Bezirksstelle Regensburg anlässlich derer Fahnenweihe. Die alte Bezirksstelle Fürth hält also zwei Patenschaften aufrecht.

1955

Als Erfolg konnte die Außenstelle Fürth 1955 die Bestellung zweier Vertreter unseres Verbandes in den Kirchweihausschuss verbuchen. Je ein Kollege vom ambulanten Gewerbe und ein Kollege von den Schaustellerbetrieben vertreten fortan die unterschiedlichen Interessen unseres Berufsstandes.
Am 6. Juli 1955 gab der amtierende 1. Vorstand Kollege Rossmann in einer außerordentlichen Generalversammlung seine Rücktritt bekannt. Das Gremium wählte Kollegen Julius Pickel zum 1. Vorstand. Sein Stellvertreter wurde Kollege Albin Wagner.

1960

Im Jahre 1960 wollte die Außenstelle Fürth ihr 60-jähriges Stiftungsfest feiern. In der Ausschuss-Sitzung vom 13. Dezember 1961 im Büro Hirschenstraße kam die Vorstandschaft überein, das Stiftungsfest aus finanziellen Gründen im Augenblick doch nicht stattfinden zu lassen Dieser Beschluss wurde auf Bitten der Vorstandschaft vom 1. Vorsitzenden Kollege Winkelmann sofort an die Zentrale in München weitergeleitet. Auch die erweiterte Vorstandssitzung, welche anlässlich der 60-Jahr-Feier in Fürth abgehalten werdern sollte, fand dann letztendlich in München statt.

1961

Das Jahr 1961 läutete eine neue Ära in der Geschichte unserer Außenstelle ein.
Am 18. Januar 1961 wählte die Generalversammlung den Kollegen Erich Winkelmann zum neuen I. Vorsitzenden der Außenstelle Fürth des BLV. Erich Winkelmann leitete die Geschicke der Außenstelle Fürth 10 Jahre lang bis zu seinem überraschenden Tod im Jahre 1971.

1964

Mit Freude wurde am 8. November 1964 vom Landes-Fachvorsitzenden der Fachgruppe IV -der Spezialisten - Herrn Herbert Auerswald - einem Mitglied unserer Außenstelle Fürth - bekannt gegeben, dass ab sofort ein Spezialistenplatz auf der Fürther Freiheit bestehe. Die Beschicker des Spezialistenplatzes wurden durch Auslosung ermittelt.

1967

Am 28. Juli 1967 fand in Fürth im Verbandslokal Theatergaststätte eine Außenstellenleiter-Sitzung statt, in deren Verlauf unser damaliger 1. Vorsitzender Herr Erich Winkelmann zum zweiten Landesvorsitzenden des BLV gewählt wurde.

1968

Nachdem im Jahre 1968 auf der Fürther Kirchweih gleich zwei Einbrüche stattgefunden haben, konnte der langjährige zweite Vorsitzende und heutiges Ehrenmitglied unserer Außenstelle Fürth Herr Hans Huber, den damaligen Stadt-Amtmann von der Notwendigkeit einer Wache seitens der Stadt überzeugen. Im selben Jahr wurde Kollege Winkelmann vom Finanzamt angerufen und musste Auskunft über die Wachgelder geben, welche auf der Fürther Kirchweih eingenommen wurden.

1971

Am 4. Oktober 1971 verstarb Kollege Erich Winkelmann. Die letzten Worte, die der 1. Landesvorsitzende des BLV - Kollege Jauss aus München, unserem am 4. Oktober 1971 verstorbenen, langjährigen 1. Vorstand der Außenstelle Fürth ins Grab sprach waren: "Kollege Erich Winkelmann hat sich um unseren Berufsverband verdient gemacht."
Am 7. Oktober 1971 wurde Kollege Erich Winkelmann, Träger der echt goldenen Verbands-Ehrennadel mit allen Ehren zu Grabe getragen. Viele Außenstellen und Kollegen gaben ihm mit Fahnen. Ansprachen und Kränzen die letzte Ehre In den 10 Jahren, in denen Erich Winkelmann die Geschicke unserer Außenstelle leitete, hat er die weitere Entwicklung der Außenstelle Fürth sehr stark geprägt.
Der 2. Vorsitzende Herr Georg Huber übernahm kommissarisch die Amtsgeschäfte. Eine neue und lange Ära beginnt. Die Ära Georg Huber.
Am 26. November 1971 eröffnet Georg Huber zum erstenmal als Vorsitzender eine Ausschuss-Sitzung des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller der Außenstelle Fürth im BLV Seinen ersten Erfolg als 1. Vorsitzender konnte Georg Huber bei seinem ersten Besuch beim OB Scherzer verbuchen, als dieser sich bereit erklärt zum Landes-Delegiertentag in Schweinfurt ein Grußwort zu entbieten.

1972

Herr Georg Huber war von Anfang an um ein gutes Verhältnis zur Stadtverwaltung Fürth bemüht. Dies zeigt sich an der Einladung des Stadtamtmanns Herrn Wehner nebst Gattin zum gemütlichen Teil der Generalversammlung 1972.
Dass mit Herrn Georg Huber ein Mann mit besonders viel Engagement zum 1. Vorsitzenden unserer Außenstelle wurde, zeigte sich an der Tatsache, dass er alle an der Generalversammlung nicht anwesende Mitglieder anschrieb und die neue Vorstandschaft somit allen Kollegen der Fürther Außenstelle vorstellte. 1972 bekommt die Außenstelle Fürth von der Außenstelle Erlangen das Verwaltungs- und Sorgerecht für die stattfindenden Jahrmärkte zugesprochen. Da 1972 das 50-jährige Fahnenjubiläum stattfand, wurde die Verbandsfahne in Passau renoviert. Das Fahnenjubiläum selbst fand am 15. November 1972 in der Gaststätte Kirschbaum statt. Zum Fahnenjubiläum wurden verdiente Mitglieder besonders geehrt. Goldene und silberne Verbandsnadeln werden mit Stolz vorgezeigt.

1976

wird in der fränkischen Außenstellenleitertagung in Forchheim von den Mitgliedern immer mehr moniert, dass der große fränkische Raum in der Betreuung eine ganz große Lücke aufweist, die umso größer wurde, nachdem die Fachgruppe II durch Kollege Vetter aus Augsburg vertreten werden soll. Kollege Auerswald von unserer Bezirksstelle Fürth stellte den Antrag auf einen Sonderbevollmächtigten für Franken. Ein weiteres Problem stellten die Industrie- und Handelskammern dar, welche sich vehement gegen die stattfindenden Sonntagsmärkte im gesamten bayerischen Raum regelrecht sperrten.

1977

Im Jahr 1977 wurde der Spezialistenplatz in Erlangen wieder an die Außenstelle Erlangen abgegeben. Der Spezialistenplatz in Fürth zählt weiterhin zum Aufgabenbereich der Außenstelle Fürth.
Das herausragende Ereignis allerdings war im Jahre 1977 das 75-jährige Jubiläum, welches im größeren Rahmen als Fest am 11. November 1977 im Geismannsaal gefeiert wurde. Es spielte das Orchester des Bayerischen Rundfunks. Eingeladen wurden sämtliche bayerischen Außenstellen sowie die Frauenvereine München. Bamberg, Nürnberg. Landshut und Passau. Am Jubiläumsabend wurde ein Scheck in Höhe von DM 3000,00 an den Oberbürgermeister übergeben. Als Ehrengäste des BLV konnten damals u. a. Herr Jauß, Herr Lehmann und Herr Rennebaum begrüßt werden.
Im Jahresbericht während der Generalversammlung 1978 wurde von unserem langjährigen Vorstand Georg Huber als erstes der Artikel 4 der Gewerbeordnung angesprochen. Darin hieß es: "Marktverlegungen von Städten und Gemeinden können ohne Mitwirkung der Berufsverbände geschehen." Die ganze Tragweite des Artikel 4 der Gewerbeordnung wurde von unserem 1. Vorstand dargelegt und leidenschaftlich erläutert. Neben dem Verband wurden auch die Industrie-und Handelskammern in dieser Angelegenheit zur Mitwirkung eingeschaltet. Während der 22. Landesdelegiertenkonferenz 1980 kam unsere Bezirksstelle Fürth zu besonderen Ehren. Neben dem Landesfachgruppenleiter der Fachgruppe IV Herbert Auerwald (Mitglied der Bezirksstelle Fürth), welcher bereits 1978 dieses Amt begleitete, wurde auch unser damaliger 1. Vorsitzender Georg Huber als 2. Vizepräsident ins Präsidium gewählt. Somit stellte die Bezirksstelle Fürth zu dieser Zeit gleich zwei Präsidiumsmitglieder.

1988

kam es verstärkt zu ungerechtfertigten Absagen sowie zu Beschneidungen der Standplatzgrößen bei einigen Städten und Kommunen im fränkischen Raum. Aus diesem Grunde waren Verhandlungen seitens des Verbandes, namentlich vertreten durch unseren 1. Vorsitzenden Herrn Georg Huber, mit Städten, Gemeinden und Kommunen unumgänglich. Hierbei sicherte der 1. Vorsitzende Georg Huber sowie das Präsidium allen Mitgliedern seine volle Unterstützung zu. 1989 findet in Fürth die Schaustellertagung statt. Selbst der Komet berichtete ganzseitig über dieses Ereignis.

1990 - 1992

Im Jahr 1990 beschließt die Bezirksstelle Fürth auf Vorschlag unseres heutigen 1. Vorstandes Eduard Wentzl das Büro in der Gustavstraße aufzulösen. Das Jahr 1990 war auch geprägt vom Golfkrieg. Etliche Veranstaltungen fielen aus wie z.B. die Pferdemärkte in Greding und Gerabronn. Dies brachte natürlich erhebliche finanzielle Einbußen mit sich. Die tollen Tage zum Fasching in Fürth fielen aus. Glücklicherweise konnte eine Ersatzlösung durch das Frühlingsfest gefunden werden. Das Frühlingsfest ist mittlerweile zum festen Bestandteil im Fürther Veranstaltungskalender geworden. Im Jahre 1990 wurde auch zum erstenmal der 3. Oktober als gesamtdeutscher Feiertag gefeiert. Dadurch kamen zahlreiche Besucher aus den neuen Bundesländern zur Fürther Kirchweih. Somit war die Fürther Kirchweih 1990 ein riesengroßer Erfolg.Nachdem im Jahre 1992 der 3. Oktober auf einen Samstag fiel, konnte auf Bestreben des Verbandes der Kirchweihbeginn um einen Tag vorverlegt werden. Zusätzlich wurden als Eröffnungsanreiz ein Eröffnungsfeuerwerk abgebrannt. Seither beginnt die Fürther Kirchweih immer am Samstag und wird mit einem Feuerwerk eröffnet.
Im Herbst 1992 feiert unsere Außenstelle Fürth ihr 90-jähriges Bestehen. Am 20. November 1992 lud man unter der Schirmherrschaft des damaligen Oberbürgermeister Herrn Lichtenberg in die Stadthalle ein.

1994

war unser damaliger Vereinswirt Werner Riedel letztmalig unser Gastgeber in der Gaststätte Theaterstuben. Er gab sein Geschäft auf. 42 Jahre lang war er unser Vereinswirt.

1995

Durch den Bau der U-Bahn fiel 1995 zur Fürther Kirchweih ein Stück Marktfläche weg, was leider nicht zu verhindern war. Jedoch bemühte man sich seitens des Verbandes um Ausweichflächen bei der Stadt Fürth zu bekommen, damit Härtefälle möglichst vermieden werden konnten. Der Plan den Fürther Weihnachtsmarkt durch neue einheitliche Buden völlig neu umzugestalten konnte durch Intervention unserer Bezirksstelle verhindert werden.Im selben Jahr wurde unser heutiger 1. Vorsitzender Herr Eduard Wentzl zum 2. Vorsitzenden gewählt, nachdem er bereits sieben Jahre als Schriftführer im geschäftsführenden Vorstand fungierte.1995 wurde in Fürth zum erstenmal während der Fürther Kirchweih der Bummelpass für sozial Schwache eingeführt und von den Schausteller-Kollegen gemeinsam getragen.

1996

1996 avancierte unser damaliger 2. Vorstand Herr Eduard Wentzl zum Landesschriftführer und war somit Präsidiumsmitglied. Wiederum waren zwei Mitglieder der Bezirksstelle Fürth im Präsidium tätig.Im selben Jahr findet erstmals ein Fischmarkt statt. Die Ausrichtung dieses Spezialmarktes übernahm die Stadt Fürth in Verbindung mit beiden Berufsverbänden. Somit war auch hier die Bezirksstelle Fürth tätig geworden.

1997

Die Generalversammlung 1997 stellte für unseren damaligen 1. Vorsitzenden Georg Huber einen besonderen Höhepunkt seiner Laufbahn dar. Konnte der doch freudig Bilanz ziehen aus seiner 25-jährigen Tätigkeit als 1. Vorsitzender der Bezirksstelle Fürth. Der Präsident des BLV Herr Horst Rennebaum gratuliert unserem langjährigen 1. Vorsitzenden Herrn Georg Huber zu seinem 25-jährigen Amtsjubiläum und zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland. Dazu überreicht der Präsident dem Kollegen Georg.Huber eine Ehrennadel sowie echt goldene Manschettenknöpfe mit dem Emblem des BLV.

1999

Unser Schmuckstück - unsere Vereinsfahne - wurde nach Beschluss der Vorstandschaft im Jahre 1999 renoviert. In der Vergabesitzung der Stadt Fürth für die Kirchweih 1999 wurde den Anwesenden mitgeteilt, dass durch den Wegfall der Plätze im Rathausgebiet die Bahnhofstraße zum Festgebiet dazu genommen werden wird. Auf dem kleinen Delegiertentag in Straubing teilte Herr Georg Huber den Delegierten mit, dass er nicht mehr als Vizepräsident in Ingolstadt kandidieren werde. Im September 1999 erklärte unser langjähriger 1. Vorstand und Vizepräsident Herr Georg Huber im Büro in München seine Rücktritt sowohl als 1. Vorsitzender der Bezirksstelle Fürth als auch seinen vorzeitigen Rücktritt als Vizepräsident ohne nähere Angaben von Gründen, bekannt.

2000 - 2002

Im Jahr 2000 wird Herr Eduard Wentzl zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Sein Vertreter wird Günter Perz. Im Jahr 2000 - dem heiligen Jahr - dauert die Fürther Kirchweih ausnahmsweise 16 Tage. Die Kirchweih geht also erstmalig in ihrer Geschichte über drei Sonntage. Der Antrag, die Kirchweih fortan auf 16 Tage auszuweiten wird seitens der Stadt abgelehnt. Während der Landesverbandstagung in Schweinfurt in der Zeit vom 30. Januar 2001 bis 1. Februar 2001 wirbt die Bezirksstelle Fürth um rege Teilnahme an einer Fahnenchronik des BLV anlässlich der Landesdelegiertenkonferenz in Fürth vom 21. bis 24. Januar 2002. Alle Arbeiten innerhalb der Vorstandschaft der Bezirksstelle Fürth konzentrieren sich hauptsächlich auf die Landesdelegiertenkonferenz in Fürth sowie zur 100-Jahr-Feier.

 

Verfasser: Willi Koch
Schriftführer der BZ-Fürth
Landesvorsitzender des Bayerischen Warenhandel
Stellv. Bundesvorsitzender Warenhandel des BSM

Stand 2002


2002

Abhaltung der Landesdelegiertenkonferenz vom 21. bis 24. Januar 2002 sowie die Feierlichkeiten anlässlich des 100. Geburtstages im Berolzheimerianum sind schlichtweg höchst erfreuliche und erfolgreiche Veranstaltungen.

 

Im Verlauf der Tagung wird unter anderem ein neuer Präsident des BLV gewählt.
Dieter Zippe löst die Ära Horst Rennebaum ab.
In das Amt des Vizepräsidenten für Nordbayern wird der 1. Vorsitzende Eduard Wentzl gewählt.

 

Anerkennung für die geleistete Arbeit zollt ihm der neu gewählte Präsident Dieter Zippe mit der Überreichung der „Echt goldenen Verbandsnadel". Die Bezirksstelle Fürth hat die 33. Landesdelegierten-Konferenz nahezu perfekt organisiert.

 

Kurze Zeit später – verstirbt der neu gewählter Präsident auf tragische Art und Weise. Die Amtsgeschäfte übernimmt der stellvertretende Vizepräsident Wenzel Bradac aus München.

 

Georg S. Huber wird vom Präsidium zum Ehren-Vizepräsident gekürt und die Bezirksstelle Fürth würdigt seine Verdienste mit dem Titel des Ehren-Vorsitzenden.

 

Man wählt in Fürth einen neuen Oberbürgermeister. Fortan lenkt Dr. Thomas Jung die Geschicke der Denkmal- und Wissenschaftsstadt Fürth.

07. April 2003

Die Bezirksstelle Fürth erklärt ihren Austritt aus der Werbegemeinschaft Fürther Kirchweih und Frühlingsfest mit Weihnachtsmarkt.

2004

Mit Willi Koch hält ein weiteres Mitglied aus der Bezirksstelle Fürth Einzug in das Präsidium des BLV. Er wird einstimmig zum Landesvorsitzenden der Fachgruppe II  - allgemeiner Warenhandel gewählt.

 

Karl-Heinz Grauberger wird in seinem Ehrenamt als Landesrevisor bestätigt und ebenfalls eistimmig wiedergewählt.

 

Der Fürther Ostermarkt auf der Fürther Freiheit wird um drei Tage verkürzt.

2005

Der Fürther Ostermarkt ersatzlos gestrichen.

 

Alternativ wird ein Historischer Ostermarkt am „Grünen Markt" in der Fürther Altstadt vom Altstadtverein Fürth abgehalten.

 

Die Anzahl der Flohmärkte auf städtischen Grund wird in diesem Jahr um die Hälfte von -12 auf ganze sechs Veranstaltungen verringert.

 

Marktmeister Manfred Duttenhöfer teilt zum letzten Mal die Plätze auf der Fürther Michaelis-Kirchweih ein. Sein Nachfolger wird Holger Schreier.

2006

Manfred Duttenhöfer wird auf seinen allerletzten Heimgang durch die Bezirksstelle begleitet.

 

Georg P. Fischer wird als neuer Vizepräsident für Nordbayern gewählt. Auch er ist Mitglied der Bezirksstelle.

 

1. Kassier Karl-Heinz Grauberger wird mit überwältigender Mehrheit in das vertrauenswürdige Amt des stellvertretenden Schatzmeister gewählt.

2007

Die Fachtagung des Bayerischen Warenhandels findet diesmal in Fürth statt.

 

Die Stadt Fürth feiert 2007 ihr 1000-jähriges Bestehen.
Besonders erfreulich ist in diesem Jahr – vor allem für die für die Beschicker der Fürther Kirchweih – aber auch für alle Kerwa-Fans die Verlängerung der Fürther Kirchweih von 12 auf 16 Tage.

 

Aus diesem Anlass nimmt die Bezirksstelle Fürth im BLV nach längerer Abstinenz wieder am historischen Erntedankfestzug am Bauernsonntag teil.

 

2. Vorstand Günter Perz pilotiert seine sehenswerte und museumsreife Höllenmaschine vom Typ LANZ – Bulldog Mannheim gekonnt durch die Fürther Innenstadt. Sein Freund und Kollege Lorenz Müller aus Nürnberg hingegen stiehlt im kleinen Mini-Lanz Bulldog mit 7 PS allen anderen Festzugteilnehmern die Schau.

 

Der sehr ansprechend geschmückte Festwagen der Bezirksstelle wird von einem KRAMER- Zugfahrzeug gezogen. Chauffeur ist Richard Horn aus Regensburg.

 

Ehrenvorsitzender und langjähriger Leiter der Außenstelle Fürth im BLV Georg S. Huber wird am 09. Oktober 2007 von der Stadt Fürth für 50 Jahre Billiger Jakob auf der Fürther Kirchweih besonders geehrt.
Seine Heimatbezirksstelle schließt sich natürlich diesen Wünschen an und huldigt Ihren großen „Schorsch" ebenfalls.

2008

In der Generalversammlung am 29. Januar 2008 geschehen völlig unerwartete Dinge. Mitglied Frau Gunda Müller beauftragt einen Fachmann mit dem Aufbau einer nagelneuen Sprechanlage im kleinen Saal der „Kartoffel" in Fürth. Weder Mikrofon noch Verstärkeranlage machen einen gebrauchten Eindruck. Alle Geräte sind niegel-nagel neu – vom Allerfeinsten. Zum Schluss der Jahreshauptversammlung übergibt Frau Gunda Müller die komplette Verstärkeranlage der Bezirksstelle Fürth mit den Worten:
„Weil Ihr immer so nett seid. Vor allen der quirlige Edi. Euer charmanter und beliebter Vorstand und Ihr alle, die ihr da vorne hockt."

 

In diesem Jahr 2008 beträgt die Spielzeit der Fürther Kirchweih 13 Tage. Also eine kleine Verlängerung um einen Tag. Dabei handelt es sich gar nicht um eine Verlängerung sondern um eine Vorverlegung.

 

Der gesamtdeutsche Feiertag – der Tag der Wiedervereinigung Deutschlands -  am 03. Oktober fällt in diesem Jahr auf einen Freitag.
Da die Verbandsvertreter ihre Ohren überall haben und man Ihnen eine gewisse Cleverness nicht abstreiten kann, hatten sie bereits im Vorfeld auf diesen kalendarischen Umstand hingewiesen und somit den Marktverantwortlichen eine gewisse Marschrichtung vorgegeben. Aufgrund massiver Empfehlungen von beiden Fürther Berufsverbänden wurde letztlich die Verlängerung der Fürther Michaelis-Kirchweih 2008 um einen Tag genehmigt.

 

Als sehr gute Neuerung auf der Fürther Michaelis-Kirchweih hat sich der neu initiierte „Kerwa-Treff" des BLV Fürth herausgestellt. Hierzu wurden Marktmeister sowie marktverantwortliche Personen aus der näheren und weiteren Umgebung zur Kirchweih nach Fürth von der Fürther Vorstandschaft des BLV eingeladen.
Der Vater dieser durchaus positiv zu bewertenden Geschichte ist der rührige und agile
1. Vorsitzender Eduard Wentzl. Er hatte die Idee und den Mut zur Umsetzung dieses Arrangements.

2009

Im Februar 2009 verstirbt der Ehrenpräsident des BLV Horst Rennebaum.

 

Das neue Schlagwort laut in diesem Jahr in Fürth:  Neue Mitte Fürth.
Dies sorgt bei manchen Kolleginnen und Kollegen für Unruhe und Unbehagen.

2010

In der Generalversammlung gibt Kollege Hans Aust seinen Abschied aus der Fürther Vorstandschaft bekannt. 30 Jahre lang war Hans Aust ohne Unterbrechung für die Fürther Vorstandschaft tätig. Davon war er 18 Jahre als Fachberater der Fachgruppe III zuständig für Fachfragen im Bereich Imbisse, Obst und Gemüse sowie Südfrüchte.
Sein Nachfolger wird Christian Jacobsen vom Festzeltbetrieb Schächtner bzw. Trixis Ochsenbraterei.

 

In der Jahreshauptversammlung wird der neue 10-Jahres-Kalender der Bezirksstelle Fürth vorgestellt.

 

Der Fürther Faschingsrummel auf der Fürther Freiheit findet in diesem Jahr nur noch in verkleinerter Form statt.

 

Der neu konzipierte Frühlingsmarkt auf der Fürther Freiheit ist das Ergebnis kontinuierlicher und beharrlicher Verbandsarbeit. Maßgeblichen Anteil am Erfolg dieser neuen Fürther Großveranstaltung haben die beiden Vorstandmitglieder Thomas Protze und Eduard Wentzl.

 

Am 23. Juli 2010 wird in Hamburg unser langjähriges Vereinsmitglied und Ausrichter des Fürther Fischmarktes Herr Uwe Freitag (Aal Uwe) zu Grabe getragen.
Die beiden Vorstände sowie Rosi Wittman nehmen an den Trauerfeierlichkeiten teil.

 

Im Oktober gleichen Jahres hat der beliebte und begehrte Traditionelle Kirchweih-Frühschoppen Jubiläum. Seit nunmehr genau 20 Jahren wird immer am letzten Dienstag der Fürther Kerwa beim Kollegen Christian Jacobsen in den Räumen der Ochsenbraterei über den aktuellen Kirchweihverlauf Bilanz gezogen.
Georg S. Huber und Eduard Wentzl haben 1990 erstmalig zu diesem Frühschoppen der besonderen Art geladen.
 

 

Erstmalig ist auch in diesem Jahr der Glühweinstammtisch auf dem
Fürther Weihnachtsmarkt.
Stadträte, Kommissionsmitglieder sowie Marktverantwortliche und Beschicker treffen sich zu einem regen Meinungsaustausch auf der Fürther Freiheit.
Die zündende Idee zu diesem Treffen kam von Eduard Wentzl.  
Seine Vorstandschaft hat das Ganze initiiert und arrangiert.
Karl-Heinz Grauberger und Thomas Protze zeigen sich auf dem Fürther Weihnachtsmarkt besonders aktiv und rührig. Sie sind die Ansprechpartner seitens des BLV.

2011

Im Januar 2011 wird der 1. Schriftführer Herr Willi Koch im Rahmen des Bundesverbandstages des BSM (Dachorganisation) in Berlin einstimmig zum Bundesvorsitzenden der Fachgruppe II - Allgemeiner Warenhandel gewählt.

 

Zur Generalversammlung 2011 erwarten wir hohen Besuch. BLV Präsident Wenzel Bradac hat sein Kommen zugesagt.
Im Verlauf dieser Generalversammlung wird Frau Helga Feulner zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Die Veranstaltung Fürther Fasching auf der Fürther Freiheit wird im März 2011 ersatzlos gestrichen. Ab sofort findet kein Faschingsrummel auf der Fürther Freiheit mehr statt.

 

Es werden Fischmarkt und Frühlingsmarkt zu einer Veranstaltung zusammengelegt.
Die richtige Mischung aus Marktkaufleuten, Schaustellern sowie Fisch-Spezialisten sind Garanten für eine erfolgreiche Verkaufsveranstaltung zu Saisonbeginn.

 

Großes Glück im Unglück hatte man zur Fürther Michaelis-Kirchweih.
Drei Wohnwagen brannten im innerstädtischen Bereich des Wohnwagenstellplatzes am Hallplatz vollständig aus.

2012

Im Januar 2012 fahren die Delegierten der Bezirksstelle Fürth zur Landesdelegierten-Konferenz nach Weiden. Hier wird 1. Schriftführer wieder einstimmig zum Landesfachvorsitzenden der Fachgruppe II –Allgemeiner Warenhandel gewählt.

 

Am 07. März 2012 wird von der Bezirksstelle Fürth in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft BGN ein Seminar mit schriftlichen Nachweis zur „Schulung im sicheren Umgang mit Gas und Gasanlagen"  im Vereinslokal „Gasthaus Grüner Baum" in Fürth abgehalten.

 

Es verlassen gleich drei Ehrenmitglieder die Bezirksstelle für immer:
Hugo Dörfler, Hans Huber und Ernst Dobler treten ihren Heimgang an.

 

Insgesamt verzeichnet die Bezirksstelle Fürth eine positive Bilanz.
Zählte die Bezirksstelle Fürth im Jubiläumsjahr 2002 noch 90 Mitglieder, so ist die Mitgliederzahl mittlerweile bis zum heutigen Tag auf aktuell 114 Mitglieder angewachsen.

   
 

Verfasser: Willi Koch
Schriftführer der BZ-Fürth
Landesvorsitzender des Bayerischen Warenhandel
Bundesvorsitzender Warenhandel des BSM

Stand 2012


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